Meta-Anzeigen: Die Geheimwaffe für hochkonvertierende E-Commerce-Kampagnen

Optimierung von E-Commerce-Ads für maximale Conversion
Written by
Tim Fricker
Published on
March 24, 2025

Die Integration von Meta-Anzeigen in die Marketingstrategie, ist im E-Commerce keine Option – sondern eine Notwendigkeit. Besonders wenn man wettbewerbsfähig bleiben möchte. Zum Glück bekommt man mit Meta ein Tool in die Hand gedrückt, dass einem vieles Abnimmt:

  • Hochpräzises Targeting, das Nutzeraktionen über verschiedene Plattformen hinweg berücksichtigt
  • fortschrittliche Analysetools für das Tracking von Leistung
  • Die Möglichkeit, sofortige Anpassungen vorzunehmen, die maximale Ergebnisse erzielen.
  • Nutzen von vielseitigen Formaten mit nur einem Bild oder Video
  • Integriertes Online-Shopping
  • All dies, kombiniert mit der Möglichkeit, den Return on Advertising Spend (ROAS) genau zu messen.

Und all dies macht Meta Ads zu einem Instrument, mit deutlich höherem Konversionspotenzial als andere Kanäle. Und darum soll es auch in diesem Blogartikel gehen: Meta-Ads, und wie man dieses Tool nutzt!

Was sind Meta-Anzeigen / Meta Ads?

Meta (früher bekannt als Facebook) ist ein Unternehmen geworden, dass unterschiedliche Plattformen übernommen, und eigene entwickelt hat. Mittlerweile zählen Instagram und Whatsapp zum Meta-Universum genauso wie Threads und Horizon Worlds. Dank dieser Plattformen konnte eine mächtige Werbeinfrastruktur entwickelt werden:

  • Facebook: 2,9 Milliarden monatlich aktiven Usern – das Herzstück des Werbeangebots.
  • Instagram: 1,3 Milliarden User
  • Messenger: direkte Interaktion mit potenziellen Kunden.
  • Audience Network: Erweiterte Reichweite von Meta Ads auf Partner-Apps und Websites.

Aber was genau macht Meta nun anders? Ein wichtiger Punkt ist, dass demografische Daten, die eher bei traditionellen Medien eingesetzt werden, werden anders bewertet. Viel eher verwendet Meta ein ausgeklügeltes Profiling-System, das Folgendes analysiert:

  • Browsing-Verhalten
  • Kaufhistorie
  • Deklarierte und implizite Interessen
  • App-Nutzungsmuster

Die Kompatibilität mit verschiedenen Plattformen ermöglicht die Organisation von Multichannel-Kampagnen mit einer einzigen Verwaltungsoberfläche.

Branchenstudien zeigen, dass gut optimierte Kampagnen auf diesen Plattformen Konversionsraten generieren können, die 3–4 Mal höher sind als der Durchschnitt im traditionellen digitalen Marketing.

Wie funktionieren Meta-Anzeigen?

Zunächst muss man eine Sache verstehen: Auch wenn „Viel hilft viel“ in vielen Situationen bei Meta Ads Sinn ergibt – Geld alleine gehört nicht dazu. Das verhindert das auktionsbasierte System. Das bedeutet: Es gibt wenige Werbeplätze, aber sehr viele Anbieter, die angezeigt werden wollen. Es gilt also sich Durchzusetzen, um einen Werbeplatz zu ergattern.

Wenn man also nicht absurd viel Budget zur Verfügung hat, muss man sich dem Algorithmus von Meta beugen.

Die KI von Meta kategorisiert und vergleicht die Anzeigen nach ähnlichen Geboten und sortiert diese nach Qualität, Relevanz, ggf. Absprungraten und ob diese Ad interessant sein könnte. Das Ziel von Meta ist, die User so lange wie möglich auf ihrer Plattform zu halten. Würde nur Werbung angezeigt werden, die keine Relevanz besitzt oder zu viel Werbung, dann würden die User die Plattform verlassen. Daher sind künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zentrale Elemente in der Meta Ads-Strategie. Das System analysiert ständig die Leistung der Anzeigen und lernt, welche Inhalte, Formate und Zielgruppen die besten Ergebnisse bringen. Die Verteilung des Werbebudgets wird so automatisch auf die effektivsten Kombinationen optimiert.

Der Erfolg einer Werbekampagne auf Meta Ads wird durch mehrere Faktoren bestimmt:

  • CTR - Click-Through-Rate: Das Verhältnis zwischen Klicks und Impressionen in Prozent
  • CPC - Cost per Click: Kosten die entstehen, wenn eine Person auf die Anzeige geklickt hat
  • ROAS - Return on Ad Spend: wirtschaftlicher Ertrag für jeden in die Werbung investierten Euro
  • Conversion Rate - der Prozentsatz der Nutzer, die nach dem Klick auf die Anzeige die gewünschte Aktion ausführen.

So werden Meta-Anzeigen im E-Commerce geschaltet

Genug der Theorie: So wird in 4 Schritten eine Ad auf Meta erstellt und veröffentlicht:

Schritt 1: Einrichten eines Business Manager-Kontos und Vorbereitung

Wie schon erwähnt, ist der Business Manager von Meta das Tool, wo alles verwaltet wird und bietet eine zentrale Umgebung zur Verwaltung der Seite, Werbekonten und Teamberechtigungen.

  • Erstellen Sie ein Meta for Business-Konto unter business.facebook.com
  • Richte das Werbekonto und Zahlungsmethoden ein
  • Richte Meta-Pixel auf der Website für das Conversion-Tracking ein;
  • Richte ein Produktkatalog und Ereignisse zur Überwachung ein

Schritt 2: Definieren von Werbeziele

Meta bietet verschiedene Werbeziele, die sich an den verschiedenen Stufen des Funnels orientieren:

  • Awareness: Steigerung der Bekanntheit einer Marke / eines Produktes
  • Consideration: Aufmerksamkeit erzeugen, potenzielle Kunden auf die Website locken, Engagement fördern.
  • Conversion: Käufe, Anmeldungen oder andere wertvolle Aktionen auslösen

In der Regel ist im E-Commerce ist die Conversion das Hauptziel. Jedoch sollte eine ausgewogene Marketingstrategie alle Bereiche abdecken, um den Kunden entlang des Funnels zu führen.

Die Wahl des Ziels wirkt sich nicht nur darauf aus, wie Meta die Verteilung der Anzeigen optimiert. Sondern auch auf die verfügbaren Formate und Leistungsindikatoren für die Überwachung.

Schritt 3: Zielgruppe verstehen

Die Stärke von Meta-Ads ist es, die Zielgruppen präzise anzusprechen. Darum ist es wichtig, das Publikum genau zu definieren:

Benutzerdefinierte Zielgruppen:
Listen aus bestehenden Kunden, Website-Besuchern (die mit Hilfe von Pixeln verfolgt werden) oder Nutzern, die mit den Inhalten auf der Meta-Seite interagiert haben.

Lookalike Audiences:
algorithmisch von Meta generiert, um neue Nutzer mit ähnlichen Merkmalen wie der aktuellen Kunden zu erreichen

Interessenbasiertes Targeting:
basierend auf den Interessen, dem Verhalten und den demografischen Daten der Nutzer.

Ein Best Practices an dieser Stelle: Wir empfehlen eine Kombination aus den oben genannten Methoden, um den Kunden gezielt durch den Funnel zu führen, damit der potenzielle Kunde ein Markenbewusstsein schaffen kann, der zur Conversion führt.

Schritt 4: Erstellen von Ads mit hoher Konversionsrate

Das „Creative“ ist das visuelle Element der Anzeige und unterscheidet sich in:

  • (Einzel)Bildanzeigen: Einfach und effektiv durch eine direkte Ansprache
  • Videoanzeigen: eignen sich für Storytelling und zum Präsentieren des Produktes
  • Karussellanzeigen: Darstellung von Bildern und Videos in Slides
  • Collection-Anzeigen: Spezielle E-Commerce-Anzeigen die es Nutzern ermöglicht, Produkte zu entdecken und zu kaufen
  • Instant Experience: Fullscreen-Anzeige, die sofort geladen wird, wenn Nutzer darauf klickt

Wer effektiv Vertrauen aufbauen möchte, sollte auf nutzergenerierte Inhalte (UGC), Storytelling und authentische Bewertungen setzen. Diese Ads fördern das Vertrauen und damit die Konversionsrate, was wiederum ein positiv von Meta bewertet wird.

Schritt 5: Starten und Optimieren von Meta-Anzeigen

Der wahre Schlüssel zum Erfolg ist die kontinuierliche Optimierung auf der Grundlage von Daten.

  • Budgetstrategie: Es ist möglich zwischen Tagesbudgets (ein fester Betrag, der täglich ausgegeben wird) oder Lifetime-Kampagnenbudgets (ein Gesamtbetrag, der über einen bestimmten Zeitraum verteilt wird) zu wählen.
  • A/B-Tests: Systematisches Vergleichen verschiedener Versionen von Anzeigen, um die effektivsten Elemente zu ermitteln
  • Kontinuierliche Optimierung: Verfolgen von wichtigen Kennzahlen. Änderungen sollten auf der Grundlage der Ergebnisse vorgenommen werden.

Meta-Anzeigen für E-Commerce: Best Practices

Um die Effektivität von Meta-Ads für den E-Commerce zu maximieren, empfehle ich folgende Strategien:

  • Retargeting, d. h. die Wiedergewinnung von Kunden. Spezifische Anzeigen werden Nutzern angezeigt, die bereits mit der eigenen Marke interagiert haben, z. B. Nutzer, die schon einmal eingekauft haben oder einen Kauf nicht abgeschlossen haben.
  • Nutzergenerierte Inhalte und Influencer-Marketing erhöhen das Engagement und die Conversion-Optimierung für Meta-Ads. Es stärkt die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Marke. Zudem wird das Produkt in einen realen Kontext gezeigt und nutzt das Prinzip des Social Proofs.
  • Dynamische Produktanzeigen zeigen die relevantesten Produkte aus dem Katalog. Das Tolle daran ist, dass sie sich automatisch aktualisieren, wenn z. B. sich Preise verändern oder das Produkt nicht mehr verfügbar ist. DPA (Dynamic Product Ads) sind selbst bei Katalogen mit Tausenden von Produkten leicht zu skalieren.

Häufige Fehler, bei der Schaltung von Meta-Ads:

Selbst die vielversprechendsten Strategien können scheitern, wenn bestimmte grundlegende Fehler gemacht werden:

Nichtbeachtung der Zielgruppensegmentierung:
Eine zu breite Zielgruppe führt zu einer Verschwendung von Budget, da Anzeigen für Personen geschaltet werden, die eigentlich nicht interessiert sind. Ein zu enges Publikum allerdings schränkt die Reichweite und Skalierbarkeit von Kampagnen ein. Daher ist es wichtig, ein gutes Gleichgewicht zu finden.

Anzeigenmüdigkeit ignorieren:
Es ist bekannt, dass wenn Anzeigen zu oft erscheinen, dass diese vom User ignoriert werden. Um dem entgegenzuwirken, sollten verschiedene Ad-Variationen erstellt und regelmäßig rotieren lassen. Darum ist es auch hier wichtig die Häufigkeit und die Impressionen zu überwachen. Die Angebote und Kernbotschaften zu aktualisieren und die aktualisieren und die Häufigkeit der Impressionen überwachen (Idealerweise sollte eine Anzeige nicht mehr als 2–3 Mal pro Nutzer ausgespielt werden).

Ineffiziente Überwachung und KPI-Messung:
Werbetreibende konzentrieren sich oft auf die sog. „Eitelkeitskennzahlen“ (wie Likes und Posts), anstatt wirklich geschäftsrelevante Kennzahlen wie Kosten pro Klick, Kapitalrendite, Customer Lifetime Value und Konversionsraten nach Zielgruppensegment zu verfolgen.

Warum man in Meta-Ads für den E-Commerce investieren sollte

Es gibt kein Patentrezept für die Verbesserung von Meta-Anzeigen. Jede Anzeige und jedes Ziel ist individuell und vor allem: Nur weil es bei Marke A funktioniert, bedeutet es nicht, dass es bei B oder C ebenfalls funktioniert. Aber durch das Experimentieren mit verschiedenen Kombinationen von Targeting-, Kreativ- und Gebotsstrategien kann ein erfolgreicher Ansatz geschaffen werden, der auf das eigene Unternehmen abgestimmt ist.

Der Schlüssel liegt darin, klare Ziele zu setzen, die Ergebnisse sorgfältig zu verfolgen und die Strategie auf der Grundlage der gesammelten Daten ständig anzupassen.

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