Die Integration von Meta-Anzeigen in die Marketingstrategie, ist im E-Commerce keine Option – sondern eine Notwendigkeit. Besonders wenn man wettbewerbsfähig bleiben möchte. Zum Glück bekommt man mit Meta ein Tool in die Hand gedrückt, dass einem vieles Abnimmt:
Und all dies macht Meta Ads zu einem Instrument, mit deutlich höherem Konversionspotenzial als andere Kanäle. Und darum soll es auch in diesem Blogartikel gehen: Meta-Ads, und wie man dieses Tool nutzt!
Meta (früher bekannt als Facebook) ist ein Unternehmen geworden, dass unterschiedliche Plattformen übernommen, und eigene entwickelt hat. Mittlerweile zählen Instagram und Whatsapp zum Meta-Universum genauso wie Threads und Horizon Worlds. Dank dieser Plattformen konnte eine mächtige Werbeinfrastruktur entwickelt werden:
Aber was genau macht Meta nun anders? Ein wichtiger Punkt ist, dass demografische Daten, die eher bei traditionellen Medien eingesetzt werden, werden anders bewertet. Viel eher verwendet Meta ein ausgeklügeltes Profiling-System, das Folgendes analysiert:
Die Kompatibilität mit verschiedenen Plattformen ermöglicht die Organisation von Multichannel-Kampagnen mit einer einzigen Verwaltungsoberfläche.
Branchenstudien zeigen, dass gut optimierte Kampagnen auf diesen Plattformen Konversionsraten generieren können, die 3–4 Mal höher sind als der Durchschnitt im traditionellen digitalen Marketing.
Zunächst muss man eine Sache verstehen: Auch wenn „Viel hilft viel“ in vielen Situationen bei Meta Ads Sinn ergibt – Geld alleine gehört nicht dazu. Das verhindert das auktionsbasierte System. Das bedeutet: Es gibt wenige Werbeplätze, aber sehr viele Anbieter, die angezeigt werden wollen. Es gilt also sich Durchzusetzen, um einen Werbeplatz zu ergattern.
Wenn man also nicht absurd viel Budget zur Verfügung hat, muss man sich dem Algorithmus von Meta beugen.
Die KI von Meta kategorisiert und vergleicht die Anzeigen nach ähnlichen Geboten und sortiert diese nach Qualität, Relevanz, ggf. Absprungraten und ob diese Ad interessant sein könnte. Das Ziel von Meta ist, die User so lange wie möglich auf ihrer Plattform zu halten. Würde nur Werbung angezeigt werden, die keine Relevanz besitzt oder zu viel Werbung, dann würden die User die Plattform verlassen. Daher sind künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen zentrale Elemente in der Meta Ads-Strategie. Das System analysiert ständig die Leistung der Anzeigen und lernt, welche Inhalte, Formate und Zielgruppen die besten Ergebnisse bringen. Die Verteilung des Werbebudgets wird so automatisch auf die effektivsten Kombinationen optimiert.
Der Erfolg einer Werbekampagne auf Meta Ads wird durch mehrere Faktoren bestimmt:
Genug der Theorie: So wird in 4 Schritten eine Ad auf Meta erstellt und veröffentlicht:
Wie schon erwähnt, ist der Business Manager von Meta das Tool, wo alles verwaltet wird und bietet eine zentrale Umgebung zur Verwaltung der Seite, Werbekonten und Teamberechtigungen.
Meta bietet verschiedene Werbeziele, die sich an den verschiedenen Stufen des Funnels orientieren:
In der Regel ist im E-Commerce ist die Conversion das Hauptziel. Jedoch sollte eine ausgewogene Marketingstrategie alle Bereiche abdecken, um den Kunden entlang des Funnels zu führen.
Die Wahl des Ziels wirkt sich nicht nur darauf aus, wie Meta die Verteilung der Anzeigen optimiert. Sondern auch auf die verfügbaren Formate und Leistungsindikatoren für die Überwachung.
Die Stärke von Meta-Ads ist es, die Zielgruppen präzise anzusprechen. Darum ist es wichtig, das Publikum genau zu definieren:
Benutzerdefinierte Zielgruppen:
Listen aus bestehenden Kunden, Website-Besuchern (die mit Hilfe von Pixeln verfolgt werden) oder Nutzern, die mit den Inhalten auf der Meta-Seite interagiert haben.
Lookalike Audiences:
algorithmisch von Meta generiert, um neue Nutzer mit ähnlichen Merkmalen wie der aktuellen Kunden zu erreichen
Interessenbasiertes Targeting:
basierend auf den Interessen, dem Verhalten und den demografischen Daten der Nutzer.
Ein Best Practices an dieser Stelle: Wir empfehlen eine Kombination aus den oben genannten Methoden, um den Kunden gezielt durch den Funnel zu führen, damit der potenzielle Kunde ein Markenbewusstsein schaffen kann, der zur Conversion führt.
Das „Creative“ ist das visuelle Element der Anzeige und unterscheidet sich in:
Wer effektiv Vertrauen aufbauen möchte, sollte auf nutzergenerierte Inhalte (UGC), Storytelling und authentische Bewertungen setzen. Diese Ads fördern das Vertrauen und damit die Konversionsrate, was wiederum ein positiv von Meta bewertet wird.
Der wahre Schlüssel zum Erfolg ist die kontinuierliche Optimierung auf der Grundlage von Daten.
Um die Effektivität von Meta-Ads für den E-Commerce zu maximieren, empfehle ich folgende Strategien:
Selbst die vielversprechendsten Strategien können scheitern, wenn bestimmte grundlegende Fehler gemacht werden:
Nichtbeachtung der Zielgruppensegmentierung:
Eine zu breite Zielgruppe führt zu einer Verschwendung von Budget, da Anzeigen für Personen geschaltet werden, die eigentlich nicht interessiert sind. Ein zu enges Publikum allerdings schränkt die Reichweite und Skalierbarkeit von Kampagnen ein. Daher ist es wichtig, ein gutes Gleichgewicht zu finden.
Anzeigenmüdigkeit ignorieren:
Es ist bekannt, dass wenn Anzeigen zu oft erscheinen, dass diese vom User ignoriert werden. Um dem entgegenzuwirken, sollten verschiedene Ad-Variationen erstellt und regelmäßig rotieren lassen. Darum ist es auch hier wichtig die Häufigkeit und die Impressionen zu überwachen. Die Angebote und Kernbotschaften zu aktualisieren und die aktualisieren und die Häufigkeit der Impressionen überwachen (Idealerweise sollte eine Anzeige nicht mehr als 2–3 Mal pro Nutzer ausgespielt werden).
Ineffiziente Überwachung und KPI-Messung:
Werbetreibende konzentrieren sich oft auf die sog. „Eitelkeitskennzahlen“ (wie Likes und Posts), anstatt wirklich geschäftsrelevante Kennzahlen wie Kosten pro Klick, Kapitalrendite, Customer Lifetime Value und Konversionsraten nach Zielgruppensegment zu verfolgen.
Es gibt kein Patentrezept für die Verbesserung von Meta-Anzeigen. Jede Anzeige und jedes Ziel ist individuell und vor allem: Nur weil es bei Marke A funktioniert, bedeutet es nicht, dass es bei B oder C ebenfalls funktioniert. Aber durch das Experimentieren mit verschiedenen Kombinationen von Targeting-, Kreativ- und Gebotsstrategien kann ein erfolgreicher Ansatz geschaffen werden, der auf das eigene Unternehmen abgestimmt ist.
Der Schlüssel liegt darin, klare Ziele zu setzen, die Ergebnisse sorgfältig zu verfolgen und die Strategie auf der Grundlage der gesammelten Daten ständig anzupassen.
2019 habe ich meine E–Commerce–Agentur gegründet, um Unternehmen ab 7–stelligen Umsätzen beim Wachstum zu unterstützen. In wenigen Jahren haben wir uns mit einem erfahrenen Team zu einer führenden Performance–Agentur entwickelt und helfen unseren Kunden durch datengetriebenes Marketing, ihre Umsätze zu skalieren und nachhaltigen Erfolg zu erzielen.